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News vom LTV Bad Dürkheim
Dem Leichtathletik- und Turnverein in DÜW

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spike  Knappe Entscheidungen bei Kila  spike

Limburgerhof, 3. Juli: Nach dem Läuferabend der „Großen“ drei Tage zuvor in Limburgerhof, war nun an gleicher Stelle der jüngste Leichtathletik-Nachwuchs gefragt. Angeführt wurden die sieben Dürkheimer Kampfkekse (U10) von Katy Dietrich. Gleich zu Beginn mussten die Kampfkekse in ihrer schwächsten Disziplin dem Weitsprung antreten. Trotz sehr guten Einzelsprüngen reichte es nur für Platz neun bei der Weitsprungstaffel. Umso erfreulicher dann im Anschluss gleich die meisten überlaufenen Hindernisse bei der Sprint-Staffel und somit einem Disziplinsieg. Motiviert von diesem guten Ergebnisse gingen Louisa Appel, Aliena Hoppe, Frida Koch, Leni Lautenschläger, Amelie Sasse, Hanka Beck und Anton Decker zum Drehwurf, der anders als der Schlagwurf deutlich besser funktionierte und so warfen die Kampfkekse in der Summe 220 Meter und wurden mit Platz fünf belohnt. Auch in der Biathlonstaffel schlugen sich die schnellsten sechs Ausdauerläufern gut und belegten trotz einiger Strafrunden den sechsten Platz. In der Summer wurde das Team der U10 sechster und liegt damit weiterhin auf einem Qualifikationsplatz für das Kila-Finale am 20. November in Kaiserslautern.


0,4 Sekunden - 5 Zentimeter - 18 Zentimeter - 0,2 Sekunden

Mit großem Ziel – zu Gewinnen- gingen die Kampf-Chilis der U12 an den Start. Der Auftakt ging dabei fast in die Hose. Ein fataler Wechselfehler bei der Hindernisstaffel kostete sehr viel Zeit und so setzten sich Bastian Daum, Louisa Brodhag, Luca Oettel, Jan Mayer, Lea Karasu und Moritz  Maas unterstützt durch ihre individuelle Stärke über den Hürden doch noch hauchdünn gegen die starke Konkurrenz aus Neustadt durch. In 2:21,5 Sekunden entschieden die Sechs die erste Disziplin für sich. Im Drehwurf fehlte dann die Konstanz, da drei von vier Würfen gewertet wurden, musste mehr als nur ein sehr guter Wurf gelingen. Den weitesten Wurf mit 26 Metern zeigte Lea. Trotz zahlreicher missglückter Würfe reichte es letztendlich für den zweiten Platz und da der Sieg an Neustadt ging, lagen beide Mannschaften nun gleich auf.
Einen leichten Vorsprung erarbeiteten sich die Neun, die noch von Florentine Baumgärtner Matilda Decker und Mira Deutschel unterstützt wurden beim Hochsprung. Sehr gute 1,20 Meter sprang Louisa, die aufgrund einer OP lange Zeit nicht trainieren konnte. Für Bastian war nach übersprungenen 1,25 Metern Schluss, da nur der Schersprung erlaubt war. Mit Gesamt übersprungenen 6,95 Meter der besten Sechs platzierten sich die Kampf-Chilis noch vor den Neustädtern auf Platz zwei. Nur eine Höhe eines Springers mehr und es hätte den Disziplinsieg bedeutet. So gingen  die LTV’ler mit einem Punkt in Führung, die beim Stabweitsprung sogleich wieder abgegeben werde musste nur 18 Zentimeter verteilt auf die sechs besten Springer auf drei Versuche fehlten für den Gleichstand mit den abermals erfolgreichen Neustädtern (Also ein Zentimeter pro Sprung). Besonders halfen hier die 8,30 Meter von Bastian, dem keiner der anderen Springer das Wasser reichen konnte.
Mit Gleichstand gingen die schnellsten sechs zur Abschließenden 6x50 Meter Staffel. Florentine brachte das Sextett ins Rennen und übergab sehr gut an Noel, der sogleich weiter auf Jan wechselte. Auch der nächste Wechsel auf Moritz passte gut und so holten die schnellsten drei Läufer, die am Schluss laufen durften den etwas angewachsenen Rückstand auf die Konkurrenz schnell auf. In Führung liegen übernahm Bastian das Staffelholz und es sah alles nach einem Sieg aus, doch der letzte Wechsel kostete zu viel Zeit und trotz eines starken Endspurt war der Abstand zu groß für Lea. So musste sie sich in 46,6 Sekunden abermals den Speedies aus Neustadt geschlagen geben, die nur 0,2 Sekunden schneller waren.


Somit entschieden die Neustädter das Kopf-an-Kopf Rennen für sich und siegten mit acht Punkten vor den etwas enttäuschten Kampf-Chilis mit neun Punkten. „Besonders Schade da es in vier Disziplinen nur hauchdünne Entscheidungen waren und nur einmal die Dürkheimer die Nase vorne hatte“, so Trainer Christian Heilmann, der aber positiv in die Zukunft blickt und davon überzeugt ist, dass nächste Mal beim KiLa-Finale im November seine Schützlinge wieder mit dem Gewinnen an der Reihe sind! Denn qualifiziert haben sich die Kampf-Chilis auf jeden Fall bereits jetzt.
Weitere Einzelsiege  verbuchte Bastian (M11), der im Dreikampf bestehend aus Hochsprung, Stab-Weitsprung und Drehwurf mit zwei Einzelsiegen gewann. Platz sieben teilten sich Luca und Jan. Platz elf  für Noel. Knapp am Podest vorbei auf Platz fünf landete Lea Karasu. Platz elf für Louisa und der 19. Rang für Mira (Alle W/M 11). Moritz (M10) gewann den Hochsprung musste sich aber aufgrund zweier Fehlwürfe beim Drehwurf mit Platz fünf zufrieden geben. Matilda wurde achte mit sehr gutem Stab-Weitsprung Resultat. Aufgrund einer Verletzung setzte Florentine bei dieser Disziplin aus und musste die Maximalpunkte: 27 mitnehmen. Mit ihrem Sieg im Drehwurf platzierte sie sich trotzdem auf einem beachtlichen 10. Platz. (Beide W10)

      von: C. Heilmann    Datum: 4.7.2016    Kategorie: Sport     ID: 1091

spike  Läuferabend mit Stabhochsprung  spike

Limburgerhof 30. Juni: Zum Läuferabend nach Limburgerhof fanden zehn LTV’ler den Weg. Integriert in die Veranstaltung waren auch die Pfalzmeisterschaften über die Langhürden sowie Hoch- und Stabhochsprungwettbewerbe. Gleich zwei Starterinnen hatte Trainer Christian Heilmann beim Stabhochsprung zu betreuen. Lena Metzner (WJU18) ließ bei ihrer Premiere nichts anbrennen und startete möglichst tief und das mit Erfolg. Bis 1,95 Meter hielt sie sich Fehlerlos im Wettbewerb, dann aber ging es nicht mehr weiter, weil der Kopf die Latte als Blockade sah und somit keine weiteren Sprünge zuließ. Einige Höhen mehr sind bei den nächsten Wettkämpfen sicherlich möglich. Bei der Knackpunkthöhe von 2,05 Metern für Lena begann Cilja Weil W15, die aktuelle noch für die TSG Grünstadt startet aber beim LTV trainiert ihren Wettkampf. Trotz einigen Anlaufproblemen sprang sie Souverän bis 2,35. Dann benötigte sie drei Versuche für 2,45 Meter. Auch bei 2,55 Meter war die junge Athletin nicht chancenlos ganz knapp riss sie im letzten Versuch die Latte.  Zwei neue Bestleistungen für die Damen mit 1,95 Meter bei Lena sogar Vereinsrekord in der WJU18.


Weitere Bestleistungen gab es im Sprint für das U18 Trio Paul Klehenz, Nico Eisemann und Patrik Scholtissek. Nach den handgestoppten Zeiten vom vergangenen Sonntag beim Bergturnfest nun die Bestätigung mittels elektronischer Zeitmessung. Paul verbesserte sich auf 11,88 und siegte damit deutlich. Bei Nico blieb die Uhr nach 12,65 Sekunden stehen und wurde dritter vor Patrik der in 12,81 Sekunden ebenfalls so schnell lief wie nie zuvor. Logischerweise nimmt ein Sprinter bei so einer Veranstaltung auch die 200 Meter mit hier musste Paul wegen Verletzungsprobleme passen. Nico debütierte in 25,42 Sekunden und Patrik in 26,02 Sekunden, Rang drei und vier.
Gleiches Programm für Yasmin Karasu, die in 13,78 Sekunden etwas über der Zeit vom Bergturnfest blieb und bei den 200 Metern über die Zeit von 29,24 Sekunden etwas enttäuscht war. Keine Bestzeit aber trotzdem zufrieden war Franziska Lorz (Frauen) über 14,27 Sekunden, ihre zweitschnellste Zeit in dieser Saison. Für Lea Karasu (W11) brachten die 75 Meter wie bei Franzi auch nur die zweitschnellste Zeit. Mit 11,58 Sekunden wurde sie dritte, die Nase vorne hatte mal wieder Nina Flatau (W12) die im gleichen Lauf in 11,21 Sekunden siegte.

Über die Stadionrunde ging Mittelstreckler Leon Scholtissek (MJU20) an den Start und zeigte mit 58,26 Sekunden eine ordentliche Leistung und siegte hier mit Bestleistung. Etwas langsamer war Christian Heilmann, der aber noch zehn Hürden zu überwinden hatte. Ohne spezielle Vorbereitung lief der LTV-Trainer in ausbaufähigen 63,49 Sekunden zum Sieg.


      von: C. Heilmann    Datum: 3.7.2016    Kategorie: Sport     ID: 1090

spike  Astrid bei Südwestdeutschen Meisterschaften  spike

Ingelheim, 18. Juni: Die Südwestdeutschen Meisterschaften der Senioren ließ sich Astrid Wulfert nicht entgehen, da sie in diesem Jahr im nahe gelegenen Ingelheim stattfanden. Mit drei Sprintstrecken und dem Weitsprung stand für Astrid ein umfangreiches Programm auf dem Plan.
In Saisonbestzeit lief sie über 100 Meter in 15,45 Sekunden auf Rang drei der W45, ebenso in 32,10 Sekunden über zweihundert Meter. Konkurenzlos trat Astrid beim Hürdenlauf an. Aufgrund eines technischen Fehlers hätte Astrid nach eigenen Ausgage aber disqualifiziert werden müssen. Das nicht ordnungsgemäß überlaufen der Hürde interpretierten die anwesenden Kampfrichter aber zu Gunsten der Athletin nicht als Fehler und so wurde Astrid in 16,31 Sekunden Südwestdeutsche Meisterin.
Im Weitsprung sprang Astrid mit 4,12m im ersten Versuch eine weitere Saisonbestleistung und wurde Zweite.

von: C. Heilmann    Datum: 3.7.2016    Kategorie: Sport     ID: 1089

spike  Fünf Siege beim Bergturnfest  spike

Eisenberg 26. Juni: Mit zahlreichen Medaillen dekoriert, vor allem der Farbe Gold kamen die LTV’ler vom 7. Bergturnfest aus Eisenberg zurück.

Die meisten Punkte sammelten erwartungsgemäß die Jungs U18. Hier waren Paul Klehenz, Nico Eisemann und Patrik Scholtissek am Start. Das Trio begann mit dem 100 Meter Sprint. Nico erwischte einen ausgezeichneten Start und steigerte sich demnach auf schnelle 12,4 Sekunden. Trotz schwächeren Starts lief Paul nach kurzer Zeit an seinem Vereinskollegen vorbei und entschied das Rennen in 11,8 Sekunden für sich. Auch Patrik nutze die guten Sprintbedingungen und steigerte sich auf 12,6 Sekunden. Mit drei Bestleistungen im Gepäck ging es zum Kugelstoßen und auch hier sammelten die drei mit weiten Stößen knapp an die zehn Meter viele Punkte und weitere drei Bestleistungen. Die Nase vorne hatte aber diesmal Nico mit 9,96 Metern vor Paul und Patrik. Deutlich auch die Steigerung im Weitsprung zu den letzten Wettkämpfen. Auch hier siegte Nico mit 5,36m aus dem dritten Versuch vor Paul, der mit 5,31 Metern  ähnlich weit sprang  Patrik komplettierte das Ergebnis mit 5,08 Metern.  In der Gesamtwertung hatte Paul dann aber doch knapp die Nase vorne und siegte mit 1559 Punkten vor Nico mit 23 Punkten Vorsprung. Patrik wurde Vierter.


Auch Yasmin Karasu (WJU18) nutze die schnelle Bahn in Eisenberg und war total überrascht über ihre neue Bestzeit von 13,4 Sekunden. Trotz einer Trainingsverletzung am rechten Daumen stieß sie im Anschluss gute 8,22 Meter weit und war am Ende nur etwas unglücklich über den Weitsprung bei dem erneut nur 4,93 Meter aus dem ersten Versuch zu Buche Standen und nicht die gewünschten fünf Meter. Mit 1446 Punkten gewann Yasmin den Wettbewerb, eine Punktzahl die auch bei der U20 zum Sieg gereicht hätte! Ähnlich wie ihrer großen Schwester erging es auch Lea (W11), die zu neuer Bestzeit über die 50 Meter sprintete und so mit 7,6 Sekunden den Grundstein für einen weiteren Dreikampfsieg legte. Der Weitsprung klappt nicht ganz und so musste sich die elfjährige mit 3,70 Metern zufrieden geben und auch beim Wurf blieb eine weitere Bestleistung aus. Doch hier zeigte sie ihre Überlegenheit deutlich und warf mit 35 Metern über 10 Meter weiter als die Konkurrenz. Verdient mit zwei Disziplinsiegen gewann Lea den Dreikampf mit 1257 Punkten.
Sieg Nummer Vier ging an die zwölfjährige Nina Flatau, die in der W12 mit 10,9 Sekunden deutlich die Nase vorne hatte. Eine Zitterpartie wurde der Weitsprung, nach zwei ungültigen Sprüngen bewies Nina Nervenstärke und sprang so weit wie nie zuvor. Ein weiter Satz auf 4,41 Meter machten die zwei misslungenen Versuche vergessen. Überglücklich über die Steigerung von 30 Zentimeter ging sie zum Schlagballwurf, der mit 22 Metern zufriedenstellend war. Zweifelsfrei stand Nina damit mit 1202 Punkten als Siegerin fest!

Ein schönes Pärchen bildete die jüngste Starterin Nelly (W8) mit ihrer Mutter Alex (W40). Nelly steigerte sich in allen drei Disziplinen und wurde am Ende mit weiten 2,97 Metern Dritte. Im internen Duell hatte Alex jedoch (noch) die Oberhand. Nach langer Wettkampf und Trainingspause überzeugte sie vor allem mit 4,50 Metern im Weitsprung. Doch leider zerrte sie sie beim letzten Versuch und konnte anschließend nur noch auf das Siegerpodest humpeln um ihre wohlverdiente Goldmedaille mit 1322 Punkten entgegen zu nehmen.  Platz Fünf erkämpfte sich Jan Meyer (M11) mit Bestleistungen im Sprint und Sprung.

      von: C. Heilmann    Datum: 26.6.2016    Kategorie: Sport     ID: 1087

spike  Quali für RLP-Meisterschaften erreicht  spike

Thaleischweiler-Fröschen 8. Juni: Weit zu fahren hatte Nina Flatau auf der Suche nach einem Dreikampf für die Qualifikation zu den RLP-Meisterschaften. Das angestrebte Ziel lag bei 1150 Punkten sie im letzten Wettkampf nur um wenige Punkte verfehlte.
Ein Mix aus Regen, Sonne und hoher Luftfeuchtigkeit machten die Sache bei 16° nicht einfacher. Die Laufbahn war überzogen von einem schmierigen Belag aus Schmutz, Algen und Wasser.
Die erste Disziplin war Wurf und die geplante Weite von 21 Metern wurde trotz der schwierigen Bedingungen mit 20,5 Meter fast erreicht. Weiter ging es mit dem Sprint über 75 Meter. Die geplante Zeit von 11,10 Sekunden wurde mit 11,16 Sekunden ebenfalls fast erreicht und das auf einer sehr glitschigen Bahn. Nach einem wolkenbruchartigem Starkregen ging es zum Weitsprung. Für die Qualifikation musste jetzt eine Weite von 4,03 Mete rerreicht werden. Bevor es losging musste der Anlauf von den Pfützen erst einmal befreit werden. Der erste Sprung landete nur bei 3,75 Meter. Der zweite Sprung brachte die entscheidende Weite von 4,07 Meter und damit war die Freude natürlich riesengroß. Mit diesem Ergebnis wollte man Nina zur Westpfalzmeisterin im Dreikampf ernennen, doch als Vorderpfälzerin ist dies nicht möglich.
Aber das Ziel erreichte Nina und darf nun hoffenltich auch im September bei den RLP-Meisterschaften starten!

von: C. Heilmann    Datum: 19.6.2016    Kategorie: Sport     ID: 1084

spike  Sportlerehrung der Stadt Bad Dürkheim  spike

Bad Dürkheim 17. Juni: Die Stadt Bad Dürkheim ehrte in einem Stimmungsvollen Rahmen 184 Personen für ihre sportlichen Erfolge des letzten Jahres. Die Ehrung wurde von Bürgermeister Christoph Glogger und SSV-Vorsitzeden Uli Fehr durchgeführt.
Mit der silbernen Ehrenplakette wurde geehrt:

  • Lara Hümke (Deutsche Meisterin Fünfkampf, Schleuderball)


Mit der bronzenen Ehrenplakette wurde geehrt:

  • Karolin Schöpke (Pfalzmeisterin Siebenkampf)
  • Christian Heilmann (Pfalzmeister 110m Hürden, 10-Kampf Mannschaft)
  • Moritz Knörringer (Pfalzmeister 10-Kampf Mannschaft)
  • Alexander Kriegel (Pfalzmeister  10-Kampf Mannschaft)
  • Isa Scholtissek (Pfalzmeisterin 800m)
  • Michael Dietrich (Pfalzmeister 800m)
  • Astrid Wulfert (Pfalzmeisterin Witsprung, 80m Hürden, Speer)

von: C. Heilmann    Datum: 19.6.2016    Kategorie: Sport     ID: 1083

spike  Kampf-Chilis siegen in Neustadt  spike

Neustadt 11. Juni: Beim Sportfest der LG-Neustadt traten erfreulicherweise in allen drei Altersklassen jeweils ein LTV-Team an. Wenn auch das Team der U8 durch zwei Kinder aus Limburgerhof unterstützt werden musste. Für die Jüngsten begann der Wettkampf mit dem Zielweitsprung, bei dem die Kinder in einen Reifen, der in der Sprunggrube liegt springen müssen und nach jedem Durchgang 25 Zentimeter weiter weg gelegt wird. Bei den ersten Weiten waren noch alle LTV-Kampfkrümel mit dabei doch schnell lichtete sich das Feld und am Ende war nur noch Jan Ebrecht im Wettbewerb. Erfolgreich meisterte er einen Sprung über 2,75 Meter. Erst die drei Meter waren für den siebenjährigen zu weit.

Mit der fünftbesten Teamleistung im Weitsprung ging es zum Schlagwurf, diese am ungeliebteste Disziplin der sechs Kinder: Jan, Lara Eiler, Hanka Beck, Florian Koch und den Limburgerhofern Anne Wilhemi und Maxim Heß schlossen sie auf dem sechsten Platz ab. Mit großer Vorfreude auf die Hindernisstaffel ging es zur letzten Disziplin. Die 30 Meter Hindernisstrecke absolvierte die Mannschaft hervorragend, nur ein kleiner Stolperer von Jan sorgte kurz für eine Schrecksekunde, doch konnte er sich fangen lief weiter und so erreichte das Team hier den dritten Platz. In der Gesamtwertung belegte das gemischte Team den vierten Platz.

- Kampfkekse im Sprint und Hindernis kaum zu schlagen -

Für die U10 begann der Wettkampf Hindernisstaffel. Innerhalb von 3 Minuten überliefen sie alle Hindernisse fehlerfrei, sodass sie sich am Ende über den Platz eins in der Gesamtwertung freuen konnten. Weiter ging es für die LTV Kampfkekse dann mit der Weitsprungstaffel, bei der es darum ging in einer bestimmten Zeit so oft und weit wie möglich zu springen und Punkte durch die Weite zu sammeln. Hier verbesserten sich fast alle Kids im zweiten Durchgang, mussten sich trotz dessen jedoch mit Platz 11 zufrieden geben. Als vorletztes Stand für Aliena Hoppe, Amelie Sasse, Mathilda Schirmer, Katharina Koch, MiaFriebel, Frida Koch, Fabian Lanz und Nelly Bräunig nun noch der von den meisten gefürchtete Schlagballwurf an. Hier belegten sie mit 90 Punkten Platz 12. Umso stärker zeigten sich dafür die Kampfkekse bei ihrer letzten Disziplin dem Sprint. Trotz einem verletzungsbedingten Ausfall durch Mia, sprinteten die Acht, in schnellen 86,3 Sekunden auf Platz Zwei.  Für die Gesamtplatzierung hieß dies Platz 6 von insgesamt 16 Teams.
In der Gesamtwertung für das KiLa-Finale liegt das Team aktuell noch auf dem zweiten Rang. Ob das Team diesen Platz aber bis zum November halten kann ist fraglich, da mindestens ein Team noch keine drei Wettkämpfe bestritten hat und somit noch nicht in der Wertung ist, aber zwei besserer Wettkämpfe als die Kampfkekse hatte. Aber auch der dritte Platz reicht noch für die Qualifikation.

- Kampf-Chilis laufen allen davon -

Für die Kinder der U12 war ein Fünfkampf ausgeschrieben. Den Auftakt machten die Kampf-Chilis im 50 Meter Sprint. Jeweils mit deutlichem Vorsprung gewannen Lea Karasu und Noel Hoppe ihren Zeitlauf. War Lea nach schnellen 7,7 Sekunden bereits im Ziel folgte Noel mit 8,1 Sekunden. Deutlich knapper ging es in den Läufen von Moritz Maas und Bastian Daum zu. Jedoch setzten sie sich auch gegen ihre Konkurrenz durch und sprinteten wie Lea 7,7 Sekunden schnell. Komplettiert wurde das Ergebnis von Luca Oettel und Jan Mayer in jeweils 8,5 Sekunden. Für Katharina Jacobs und Lennard Bandlitz reichte es knapp nicht in die Wertung zu kommen, da nur die besten sechs Kinder gewertet werden. Mit in der Mannschaft waren noch zwei Kinder aus Kirchheimbolanden, deren Mannschaft nicht zustande kam und so mit den LTV Kampf-Chilis gemeinsam gewertet wurden, aber auch für Angelique Schmelzer und Nils Walther reichte s nicht ganz in die Wertung zu kommen. Summiert ergaben die sechs besten Leistungen 48,2 Sekunden und damit ganz klar den ersten Disziplinsieg für die Kampf-Chilis. Die 6x50 Meter Staffel bestritten natürlich die sechs schnellsten LTV’ler und dank des intensiven Staffeltraining in den Vorwochen klappten auch fast alle Wechsel hervorragend, sodass die Staffelzeit von 46,7 Sekunden deutlich unter der Addition der Einzelzeiten lag und somit die guten Staffelwechseln auch auf dem Papier dokumentierten. So steuerte das Sextett in der Reihenfolge: Luca, Noel, Jan, Moritz, Bastian und Lea einen weiteren Disziplinsieg zur Teamwertung bei.
Im Schlagwurf zeigte das Team seine Vielseitigkeit. Mit mehreren Würfen um die 40 Metern durch Bastian und weiteren Starken Wurfleistungen durch Moritz, Lea und Lennard, die um die 35 Meter warfen siegte das Team auch hier mit insgesamt 556 Metern. Gleiches Wertungsprinzip beim folgenden Additionsweitsprung, wie der Name schon impliziert werden die besten drei von vier Versuchen pro Athlet addiert und davon die besten sechs Ergebnisse gewertet. Bester Springer des Tages war Bastian Baumgärtner, der 4,11 Meter im besten Versuch Sprang. Aber auch die weiteren Versuche des elfjährigen waren weit und nur knapp unter 4 Metern. In der Summe steuerte er 12,06 Meter bei, der ein Jahr jüngere Moritz sammelte mit Sprüngen über 3,70 Meter insgesamt 11,11 Meter, knapp gefolgt von Lea mit 10,96 Metern, die gerne noch etwas weiter gesprungen wäre. Für einen weiteren Disziplinsieg fehlten fast zwei Meter, doch gab der sehr gute zweite Platz kein Grund zur Sorge, was die Gesamtwertung anging, den hier führte das Dürkheimer Team mit 5 Punkten deutlich vor allen anderen 14 Teams.
Der Hindernissprint wurde als 6x50 Meter Pendelstaffel wie bei der U8 und U10 absolviert. Also musste auch hier im Vorfeld eine Auswahl der Sprinter erfolgen. Und so kamen erneut die gleich Sechs wie in der Sprintstaffel zum Einsatz, da Lennard als etwas stärkerer Hürdenläufer aufgrund einer leichten Zerrung lieber pausierte. Souverän siegten die sechs auch hier mit 4 Sekunden Vorsprung und ließen, zur Freude ihres Trainers Christian als Hürdenspezialist, die Gegner hinter sich.

Vier Disziplinsiege und ein zweiter Platz bedeuteten sechs Punkte in der Gesamtwertung und damit der klare Sieg für die Kampf-Chilis. Die sich nach einer spannenden Siegerehrung über ihre erste Goldmedaille riesig freuten. Und damit ist die Qualifikation für das KiLa-Finale im November fast perfekt, denn die rechnerischen Chance nicht unter den besten drei Teams des Bezirkes Vorderpfalzes zu liegen ist, mit den Leistungen der drei letzten Wettkämpfen sehr gering.
Auch zwei Einzeldreikampfsiege verbuchten die LTV’ler: Moritz  siegte in der M10 mit den Plätzen eins zwei drei in den Disziplinen Sprint, Sprung und Wurf. Bastian dominierte in der M11 mit den Plätzen eins, eins und drei. Und in der W11 ging Lea Karasu mit einem Sieg im Sprint und dem zweiten Platz im Wurf als glückliche Zweite hervor. Der missglückte Weitsprung verhinderte eine noch bessere Platzierung.

      von: C. Heilmann    Datum: 12.6.2016    Kategorie: Sport     ID: 1082

spike  RLP-Meisterschaften  spike

Zweibrücken 5. Juni: Die Rheinland-Pfalzmeisterschaften der U18 besuchten nur zwei LTV‘lerinnen Lena Metzner und Yasmin Karasu.  Yasmin machte den Anfang mit den 100 Metern. Bei leichtem Gegenwind hatte sie gegen die Konkurrenz keine Chance und belegte in 13,85 Sekunden den siebten Platz ihres Vorlaufes, damit war für die sechzehnjährige ein Weiterkommen ausgeschlossen.  Der Weitsprung begann vielversprechend mit 4,80 Metern doch blieb nach einem ungültigen Sprung eine deutliche Steigerung aus.  4,84 Meter aus dem dritten Durchgang reichten knapp nicht für die Teilnahme im Endkampf. Traurig und unzufrieden mit ihren Leistungen beendete sie als zehnte im Weitsprung ihren Wettkampf Tag.


Deutlich mehr Grund zur Freude hatte Lena, die nach ihrem verpatzten Hürdenlauf bei den Pfalzmeisterschaften zwei Wochen zuvor nun endlich ihr Potential abrufen konnte und in 17,37 Sekunden neu Bestleistung sprintete. Ähnlich wie bei Yasmin lief der Weitsprung auch nur mittelmäßig. Nach 4,34 Meter im zweiten Versuch blieb eine Steigerung aus und zu allem Überfluss hatte Lena noch Nasenbluten bekommen und durfte ihre dritten Versuch ganz am Ende ausführen doch leider war dies ein ungültiger Sprung.
Langes Warten zum abschließenden Speerwurf, die Wartezeit wurde aufgrund einer Gewitterunterbrechung nochmals verlängert. Sodass nach einem langen Tag der Speer nicht so weit flog wie sich Lena dies wünschte. Letztendlich standen 25,42 Meter aus dem zweiten Durchgang zu Buche und damit verpasste sie ganz knapp den Endkampf und wurde Neunte.
Mit in Zweibrücken war auch Christian, der nicht nur die zwei Jugendlichen betreute sondern auch als Kampfrichter bei der Zeitmessung eingesetzt war und dort die Technik betreute.

      von: C. Heilmann    Datum: 5.6.2016    Kategorie: Sport     ID: 1081

spike  RLP-Turnfest Pirmasens  spike

Pirmasens 25. - 29 Juni: Vier erlebnisreiche Turnfesttage standen den 22 LTV'ler in Pirmasens bevor. Einige Teilnehmer waren bereits zum zweiten Mal in Pirmasens, da vor acht Jahren bereits eine pfälzisches Turnfest in der "Schuhhauptstadt der Pfalz" stattfand. Dieses Jahr jedoch eine Nummer größer als Rheinland-Pfälzisches Turnfest. Gut gelaunt begann die Anreise mit Zug und Bus nach Pirmasens, dort hatte bereits das Vorauskommando, bestehend aus Franzi Lorz und Julika Zwirtz das Gepäck mit hin transportiert, die Turnfestunterlagen abgeholt und in der Schule eingecheckt. Nach einem gemeinsamen Abendessen auf der Festmeile ging es per Bus weiter in die Unterkunft, dass Hugo-Boll Gymnasium. Nach dem die zwei Klassensäle bezogen waren gingen einige motivierte nochmal in die Stadt um zu sehen was dort los war. Nach dem Kurzausflug wurde der Abend mit Kartenspielen und zahlreichen Unterhaltungen beendet.

Der Donnerstag stand im Zeichen der Turnfesterkundung. Es galt die Angebote in der Messe zu erkunden. Dort wurde auch gleich der Fun-Team-Cup erfolgreich gemeistert, bei dem 10 Übungen von Sackhüpfstaffel, Paarlauf, Blinden-Schubkarren fahren und vielem mehr in Teams von vier Personen absolviert werden musste. Nachmittags wurde sich, bei bestem Wetter im Schulhof auf der Schuleigenen Beachvolleyballanlage, noch etwas sportlich betätigt.  Bevor es abends zur Beachparty ins Plub ging. Den Strand suchte man vergeblich im Schwimmbad, lediglich der DJ verriet, dass man hier richtig war. Nach zweieinhalb Stunden Spiel und Spaß im Schwimmbad ging es wieder zurück in die Schule, die glücklicherweise sehr nahe am Schwimmbad und am Stadion lag.



Freitags standen eigentlich für alle die Wahlwettkämpfe an. Verletzungsbedingt pausierten drei LTV'ler, der Rest lieferte zahlreiche gute Leistungen ab! Bestleistungen gab es vor allem bei der selten bestrittenen Disziplin Schleuderball. Beste Werferin Rabea Klink mit 38,90 Metern gefolgt von Franziska Lorz mit 36,44 Metern. Bester männlicher Werfer war Nico Eisemann 42,61 Meter. Bestleistungen auch im Sprint und Weitsprung Lena Metzner die dort 4,50 Meter sprang. Wie beim Wahlwettkampf üblich besteht die Möglichkeit anstatt eines reinen Leichtathletik-Vierkampfes einen gemischten Wettkampf zu absolvieren. Die Kombination mit Schwimmmen wählten Nina und Julika Zwirtz, Rabea, sowie Leon Scholtissek. An den Boden wagte sich erfolgreich Lena unterstützt von Lara Hümke und Karolin Schöpke die leider pausieren mussten. Ropeskipping standen bei Yasmin Karasu, Kira Schardt, Clara Witschel, Ann-Chatherine Scholz und Ruby Koch auf dem Plan. Letztere musste aber nach dem Weitsprung den Wettkampf abbrechen, da sie sich beim 75m Lauf das Außenband am Fuß etwas überdehnt hatte.
Insgesamt zog vor allem der Scheuderballwurf den Wettkampf sehr stark in Länge, da nur eine Anlage zur Verfügung stand. Mit ein paar Shuttelfahrten des eigenen Mannschaftstransportbus konnte letztendlich doch alles noch am frühen Nachmittag beenden werden und bei einem Eis in der Stadt die guten Leistungen belohnt werden.

Ergebnisse WWK
31. Jannik Fuchs
(100 13,40 - WEI 4,24 - KUG 6,45 - SBA 28,56) [MJU16]
36. Moritz Stobbe
(100 15,80 - WEI 3,65 - KUG 5,92 - SBA 28,08) [MJU16]

19. Nico Eisemann 
(100 12,91 - WEI 4,84 - KUG 9,46 - SBA 42,61) [MJU18]
25. Patrik Scholtissek (100 13,41 - WEI 4,96 - KUG 8,95 - SBA 35,43) [MJU18]

10. Leon Scholtissek
(100 13,08 - WEI 4,39 - 25m Tauchen 19,1 - 50m Freistil 39,1) [MJU20]

143. Ann-Catherine Schlolz
(75 12,49 - WEIZ 3,44 - Ropeskipping Easy 57 - Ropeskipping Speed 31) [WJU14]
146. Naphtaline Günther (75 11,36 - WEIZ 3,56 - KUG 4,97 - SBA 11,65) [WJU14]
146. Sonja Bender
(75 13,85 - WEIZ 3,08 - KUG 4,75 - SBA 14,44) [WJU14]
166. Ruby Koch (75 11,25 - WEIZ 3,00- Ropeskipping Easy verl. - Ropeskipping Speed verl.) [WJU14]


29. Yasmin Karasu  (100 13,79 - WEI 4,83 - SBA 29,54 - Ropeskipping Easy 79) [WJU18]
34. Katy Dietrich (100 14,15 - WEI 4,30 - KUG 8,14 - SBA 32,36) [WJU18]
40. Lena Metzner(Boden P6 14,20 - 100 14,47 - WEI 4,50 - SBA 25,58) [WJU18]
65. Kira Schardt (100 15,21 - WEI 3,77 - SBA 29,38 - Ropeskipping Easy 57) [WJU18]
118. Clara Witschel
(100 15,75 - WEI 3,81 - SBA 16,42 - Ropeskipping Easy 67) [WJU18]

18. Julika Zwirtz (KUG 8,01 - SBA 28,15 - 50m Brust 55,8 - 50m Freistil 49,2) [WJU20]

8. Klink Rabea (100 13,55 -  KUG 9,18 - SBA 38,90 - 50m Brust 55,8) [W20-24]
10. Franziska Lorz (100 14,28 - WEI 4,11 - KUG 8,10 - SBA 36,44) [W20-24]
23. Nina Zwirtz (KUG 6,09 - SBA 26,94 - 50m Brust 51,7 - 50m Freistil 45,2) [W20-24]


Arschbombenkontest
Die Jungs mussten ihren Wahlwettkampf aufgrund des Arschbombenkontest unterbrechen, bei dem sie vom drei Meter Turm drei verschiedene Sprünge zeigen mussten, die in ihrer Kreativität Ausführung und natürlich am wichtigsten der Spritzhöhe bewertet wurde. Im Bereich Kreativität waren die Leichtathleten ganz klar den Turnern gegenüber benachteiligt, da Salti und Schrauben nicht zum Standardrepertoire der LTV’ler gehören und somit konnte sich keiner für das Finale qualifizieren. Bester LTV’ler war Patrik Scholtissek.

RLP-Mehrkampfmeisterschafen  - 4x Gold für Dürkheim
Am Turnfest-Samstag ging es im Stadion am Spesbach um die Landestitel und die Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften. Die wog umso schwerer, da auch die Startberechtigung für die Titelkämpfe 2017 schon in diesem Jahr erbracht werden muss.
Kein Thema war das erwartungsgemäß für Lara Hümke, die mit liegengelassenen Spikes etwas hektisch und somit mit "nur" 5,12 Meter im Weitsprung startete - dennoch die beste Leistung im Starterfeld der W 16-17. Stark dann die 44,11 Meter im Schleuderballwurf - hiermit war auch gleich die DM-Quali (36m) mehr als deutlich abgehakt. Mit flotten 12,37 Sekunden über die 100 Meter ließ Lara die Konkurrenz um gut eine Sekunde hinter sich und nach 12,31 Meter im Kugelstoßen konnte die Dürkheimer Sportlerin des Jahres 2015 die abschließenden 1000 Meter recht entspannt angehen - die Mehrkampf-Norm war schon davor erreicht. Damit nicht genug - selbst für den Titelgewinn im Fünfkampf hätten die ersten vier Disziplinen gereicht! Im gleihcen Wettbewerb kam Yasmin Karasu auf Rang 6 - dem jüngeren Jahrgang angehörend reichte es nicht ganz zur direkten Qualifikation zu den nationalen Titelkämpfen. Mit 45,466 Punkten hat sie aber deutlcih die B-Norm von 42 Zählern übertroffen und darf sich daher dennoch Hoffnung auf einen Startplatz machen. Das LTV-Trio komplettiert wurde von Lena Metzner mit 40,115 Punkten auf dem 9. Rang.
Während Karolin Schöpke verletzungsbedingt aufgeben musste, setzte sich die jüngste LTV-Starterin in der W11 durch. Lea Karasu war mit 11,43 Sekunden als erste im 75m-Ziel und sammelte auch im Weitsprung mit 3,87 Meter viele Punkte. Am Ende stand der Titel mit 37,815 und 2 Zählern Vorsprung fest - ob die Leistung für das Startrecht bei der DM 2017 im Rahmen des Deutschen Turnfestes in Berlin aureicht, entscheidet der DTB erst im Laufe des Jahres.
Hauchdünn ging es bei Christian Heilmann zu - der verletzungsbedingte Trainingsausfall ließ nicht mehr als 5,22 Meter im Weitsprung zu und auch im Sprint blieb der LTV-Trainer hinter den gewohnten Zeiten zurück. Nach ansprechenden Leistungen mit der Kugel und dem Schleuderball siegte Christian zwar souverän über 2000m, in der Endabrechnung fehlten dann aber dennoch 0,025 (!) Punkte zur A-Norm. Bei den Frauen sicherte sich Franzi Lorz u.a. mit starken 37,10 Meter im Schleuderballwurf Rang fünf und Nina Flatau belegte bei der W 12-13 mit 33,546 Punkten Rang 22.
Zwei weitere Titel für den LTV steuerten die Oldies Astrid Wulfert und Uli Fehr bei - Astrid lieferte sich mit ihrer Konkurrentin ein Kopf-an-Kopf-Rennen im Mehrkampf und hatte am Ende mit weniger als einem Zehntel Punkt Vorsprung die Nase vorne. Nach Platz zwei im Steinstoßen (6,10 Meter) konnte Uli den dortigen Sieger im Schleuderballwurf bezwingen, musste dazu in einem knappen Zweikampf aber starke 50,55 Meter hinlegen.


Turnfestausklang

Während die einen sich den ganzen Tag im Stadion bei den RLP-Meisterschaften vergnügten. Machte der Rest nach einem kurzen Besuch im Stadion die Pirmasenser Innenstadt unsicher und probierte dort unter anderem den Schlabbeflicker-Wettkampf aus. Abendessen gab es auf der Turnfestmeile und dann war der LTV wieder komplett und besuchte die Turngala als Abschlussevent des Turnfestes. Eine tolle zweieinhalbstündige Show wurde geboten mit vielen Pfälzer Teilnehmern aber auch zahlreiche überregionale und internationale Show-Acts waren zu bestaunen. Am nächsten Morgen hieß es dann in aller Frühe Koffer packen und Klassenzimmer aufräumen. Müde, Glücklich und mit ein bisschen Vorfreude auf 2017 ging es wieder mit dem Zug zurück nach Dürkheim.  Denn 2017 an Pfingsten findet das Deutsche Turnfest in Berlin statt, auf das wir uns schon jetzt freuen können und demnächst auch anmelden!

      von: C. Heilmann    Datum: 29.5.2016    Kategorie: Sport     ID: 1079

spike  Fünfmal Gold für LTV'ler bei Pfalzmeisterschaften  spike

Landau 21. Mai / 22. Mai: 9 LTVler, 21 Starts, 10 Bestleistungen, 5 Titel und eine Disqualifikation war die Ausbeute von Tag eins der Pfalzmeisterschaften.
Verletzungbedingt absolvierte Lara Hümke nur ein kleines Wettkampfprogramm. Obwohl der Weitsprunganlauf so gar nicht passte, sprang sie ohne Brett 5,25 Meter weit zum Titel. Deutlich besser mit dem Anlauf kam Yasmin zurecht die aber nur 4,92 Meter sprang und damit weiterhin auf den ganz großen Sprung wartet, der immer wahrscheinlicher wird. Im ersten moment etwas unzufrieden belegte sie damit Platz vier. Leider verpasste Lena Metzner den Endkampf der besten Acht Jugendlichen der U18 knapp zweigte sich aber mit 4,35 Metern aus Versuch eins ganz zufrieden.



Die nächsten zwei Titel gab es für Lara innerhalb weniger Minuten, da auf den Speerwurf direkt der Hochsprung folgte. Nachdem der vierte Wurf endlich jenseits der 40 Meter einschlug beendete Lara den Wettbewerb mit 40,21 Meter und dem Meistertitel. Beim Hochsprung war ihr der Titel direkt nach dem ersten Sprung sicher, da sie konkurrenzlos antrat. Mit ein paar kleinen Anlauffehlern benötigte sie für die 1,58 und 1,61 Meter jeweils zwei Versuche und noch einen mehr für 1,64 Meter.  Die 1,67 Meter waren nur einen Hauch zu hoch, da Lara beim dritten Versuch nur knapp riss. Ein für Lara versöhnlicher Wettkampfabschluss, der nicht so  gut mit dem Weitsprung startete. Parallel zum Hochsprung war Lena noch im Speerwurf-Wettbewerb und steigerte sich nach einem schwachen Start mehr und mehr, sodass sie sich im fünften Versuch mit 31,02 Metern selbst überraschte. Damit pulverisierte sie ihre Bestleistung förmlich und wurde glückliche vierte.  Und so endete auch für Lena der Wettkampf sehr versöhnlich, nachdem sie am Morgen beim Hürdenlauf einen großen Fehler an der siebten Hürde machte und fast zu stehen kam und so alle Hoffnungen auf eine gute Zeit begraben musste.

Ohne Hürden qualifizierte sich Yasmin in 13,61 Sekunden mit neuer Bestleistung für das Finale der besten sieben über 100 Meter. Im Finale starte sie schnell konnte sich aber nicht mehr weiter verbessern und wurde in 13,71 Sekunden fünfte. Ebenfalls für das 100 Meter-Finale konnte sich Paul Klehenz (MJU18) qualifizieren, als zweitschnellster seines Laufes reichten 11,93 Sekunden. Knapp am Podest lief der sechzehnjährige dann im Endlauf vorbei trotz einer Steigerung auf 11,90 Sekunden reichte es um wenige hundertstel Sekunden nicht für Rang drei und so wurde Paul Vierter. Nico Eisemann fabrizierte im Vorlauf einen Fehlstart und wurde so direkt disqualifiziert. So konnte er gezwungenermaßen seine Kräfte für den  Weitsprung schonen und belegte dort mit 5,08 Metern mit neuer Bestleistung Rang sechs.

Die drei jüngsten LTV’lerinnen steuerten den vierten Titel bei (W12). Das es ein enges Finale über 75 Meter geben würde ließen die Vorlaufzeiten vermuten. Nina qualifizierte sich in 11,22 Sekunden als zweitschnellste mit 7 Hundertstel Rückstand. Doch im Finale kam es ein bisschen anders, ein schneller Start und sofort die Führung für Nina, die mit deutlichem Abstand zum Pfalztitel stürmte. Die Bestleistung von 11,06 Sekunden gab es obendrauf. Lea Karasu sprintete 11,60 Sekunden und Marie Kurzidem11,83 Sekunden. Für beide war nach dem Vorlauf Schluss. Marie konnte sich im Hochsprung mit 1,20 Metern vor der höhengleichen Nina platzieren, da sie diese Höhe im ersten Versuch sprang. Dies bedeutete die Plätze vier und fünf. Schlussendlich blieb noch der Weitsprung, hier gingen 26 Mädchen der Klasse W12 an den Start. Hier konnten sich beide LTV’lerinnen, Nina und Lea mit 4,11 und 3,97 Meter im dritten Versuch für den Endkampf qualifizieren. Leider blieb eine Steigerung im weiteren Verlauf aus und so belegte Nina zufrieden den vierten Platz und die ein Jahr jüngere Lea mit Bestleistung Platz sechs.



Leon Scholtissek ging zum Abschluss des zweiten Tages auf die Laufbahn. Leider blieb die Konkurenz komplett daheim, sodass Leon ganz alleine die 1500 Meter zurücklegen musste. Mit böigem Wind kein Zuckerschlecken in 4:50,58 Minuten wurde der noch siebzehnjährige Pfalzmeister (MJU20). Tags zuvor war Leon auch schon als Kampfrichter in landau aktiv gewesen!
Eine weitere Starterin betreute Trainer Christian Heilmann, nämlich die fünzehnjärige Cilja Weil, die zurzeit in Dürkheim traineriert aber noch für Grünstadt startet. Cilja qualifizierte sich in 13,38 Sekunden für das Finale über 100 Meter und wurde doch in 13,46 Sekunden dritte. Ganz oben aufs Treppchen sprang sie direkt im Anschluss an den Sprint im Weitsprung. Nach starken Beginn mit 4,92 Metern lies sie einen Sprung auf 5,02 Metern folgen. An dieser Weite biss sich die Konkurenz die Zähne aus und so war die Freude sehr groß über den gewonnenen Titel! Im Hürdensprint über 80m wurde Cilja Fünfte.

      von: C. Heilmann    Datum: 21.5.2016    Kategorie: Sport     ID: 1078

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