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News vom LTV Bad Dürkheim
Dem Leichtathletik- und Turnverein in DÜW

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spike  5 LTV'ler f├╝r RLP-Meisterschaften qualifiziert  spike

Eggenfelden 22. Juli / Bad Dürkheim 13. August: Seit zwei Jahren gibt es im Rahmen des Landesjugendsportfestes Rheinlandpfalzmeisterschften für die Altersklasse U14.  Dieses Jahr haben sich gleich fünf LTV’ler für die Titelkämpfe in Schwaich bei Trier qualifiziert. Gleich Anfang der Saison schafften dies Lea Karasu (W12), die im Blockwettkampf Lauf in Haßloch 2118 Punkte erzielte und damit die geforderte Punktzahl von 1900 deutlich übertraf. Gleiches gelang Bastian Daum (M12), der im Mai den Wettkampf mit 2154 Punkten gewann und so die Norm von 1800 Punkten locker abhaken konnte. Ganz knapp überbot der noch ein Jahr jüngerer Moritz Maas die Norm. Der aus der M11 in der M12 startende Dürkheimer qualifizierte sich mit 1847 Punkten.

Unklar ist aktuell noch ob der Dreikampfwert von Jan Mayer aus Eisenberg anerkannt wird, dort sammelte er 1058 Punkte, 8 Punkte mehr als die Norm.

Ähnlich knapp qualifizierte sich Nina Flatau (W13), die im Dreikampf 1250 Punkte benötigte. Während ihrem Urlaub im Juli im Allgäu besuchte sie in Eggenfelden das Feriensportfest um dort einen guten Wettkampf absolvieren und die Teilnahmeberechtigung an den RLP-Meisterschaften zu erhalten. Sehr gute  10,85 Sekunden über 75 Meter legten den Grundstein für einen erfolgreichen Wettkampf. Mit 4,36 Metern blieb sie beim Weitsprung etwas unter ihren Möglichkeiten. Und so musste sie in ihrer schwächsten Disziplin alles geben: 24,50 Meter flog das 200 Gramm schwere Wurfgerät. So weit wie noch nie und damit machte sie die 1259 Punkte für die Norm klar. Nach der Pflicht folgte die Kür, da es sich bei dem Wettkampf um einen Vierkampf handelte, übersprang die junge Gönnheimerin 1,24 Meter im Hochsprung  und wurde mit 1601 Punkten Vierte in einem sehr großen Starterfeld von 17 Athletinnen.

von: C. Heilmann    Datum: 13.8.2017    Kategorie: Sport     ID: 1189

spike  Kein Geldregen bei Vereinswettbewerb  spike

Bad Dürkheim, 1. August: Leider reichte es beim Vereinsbewettbewerb des Portalsvereinsleben.de nicht für den ersten Platz. In den 15 Tagen erhielten wir 598 Stimmen. Deutlich weniger als der Gewinnerverein, der stolze 4468 Stimmern sammelte.

Vielen Dank für eure Unterstützung!

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von: C. Heilmann    Datum: 7.8.2017    Kategorie: Sport     ID: 1188

spike  Finale f├╝r Lara bei U20 DM  spike

Ulm 4. August: Ungewohnt spät standen am Freitag, dem ersten Tag der Deutschen Jugendmeisterschaften, die 100 Meter Vorläufe im Programm. Um kurz nach vier ging Lara Hümke in den Startblock um sich für das Halbfinale zu qualifizieren. Eigentlich sollte das kein Problem sein, doch Lara erwischte keinen guten Start und musste sich mühsam nach vorne kämpfen. Als dritte ihres Laufes qualifizierte sich die achtzehn jährige in 12,07 Sekunden  gerade so für die nächste Runde.

17_08_04_DM_100m

Nach einigen Startübungen steigerte sich Lara im Halbfinale etwas und wurde erneut Dritte. In der Gesamtwertung war sie mit 11,93 Sekunden fünft Schnellste. Damit erreichte sie ihr Ziel ins Finale zu kommen  und zum dritten Mal laufen zu dürfen. Doch leider blieb dann im Finale eine weitere Steigung aus, „die Akkus waren leer“. Die Uhr stoppe für Lara bei 11,96 Sekunden.

Eine super Zeit, denn seit Jahren war kein Finale der U20 so schnell wie das in Ulm. In der Regel unterboten nur drei bis vier Sprinterinnen die 12 Sekunden-Marke. Ein versöhnliches Ende für den verpatzten Auftakt bei der DM.

von: C. Heilmann    Datum: 5.8.2017    Kategorie: Sport     ID: 1187

spike  Aufruf zur Stimmabgabe - Preisgeld 15 000 Euro  spike

Bad Dürkheim 15. Juli: Der LTV hat sich im vergangenen Monat für die Aktion Verein des Monats beim Vereinsportal vereinsleben.de beworben und hat es in die Endrunde geschafft!

Nun müssen Stimme gesammelt werden, seit heute ist es möglich für „seinen Verein“ abzustimmen. Dem Sieger winken 15 000 Euro! Davon 10 000 Euro in bar und der Rest als Gutschein für Sportgeräte.

Gebt eure Stimme ab! Jeder hat eine Stimme pro Tag, die Abstimmung läuft bis zum 31. Juli Mehrfachabstimmungen sind erlaubt und ausdrücklich erwünscht und sicherlich auch erforderlich.

https://www.vereinsleben.de/verein-des-monats/ltv-bad-duerkheim-ev

17_07_15_VereindesMonats

 

Der Bewerbungstext

Der LTV Bad Dürkheim hat es sich zum Ziel gesetzt, Leichtathletik für Jung und Alt, Klein und Groß, Tochter und Mama, Opa und Enkel anzubieten. Dass er diesem Ziel schon sehr nahe gekommen ist, zeigt sich in der Vielzahl von generationsübergreifenden Aktionen, wie z. B. dem LTV-Sommerfest, bei dem die ganze Familie zum Sporttreiben motiviert wird. Ziel der Veranstaltung ist es, möglichst viele Deutsche Sportabzeichen in der Familienwertung zu erlangen. Groß und Klein sind mit größter Motivation dabei, um anschließend den Abend bei einem Grillfest ausklingen zu lassen. Doch vor dem Sportabzeichen steht die Vorbereitung an. Für Schüler, Jugendliche und Erwachsene werden je nach Alter und Leistungsfähigkeit zwischen einer und vier Trainingseinheiten pro Woche angeboten. Der Nachwuchs wird in verschiedenen Gruppen altersgerecht von jungen, engagierten Trainern an die Leichtathletik herangeführt. Highlights im Vereinsleben des LTV sind die regelmäßigen Besuche von Turnfesten, die zahlreichen Teilnahme an Wettkämpfe und Trainingslager. Ein Beweis für die tolle Jugendarbeit des LTV Bad Dürkheim ist Lara Hümke. Sie begann in der U10 und konnte sich in diesem Jahr für die U20 EM qualifizieren. Dass die Bad Dürkheimer zupacken können, zeigen sie mit jährlichen Großveranstaltungen, wie einem Kinderleichtathletik-Sportfest mit über 400 Startern oder einem Faschingswaldlauf. Getragen durch ein junges, hoch motiviertes, komplett ehrenamtlich arbeitendes Vorstandsteam werden viele Projekte angestoßen und auch durchgeführt.

Der LTV Bad Dürkheim ist ein Verein für die ganze Familie und begeistert täglich viele Menschen für seinen Sport, mit Eurer Stimme könnt Ihr ihn unterstützen!

von: C. Heilmann    Datum: 15.7.2017    Kategorie: Sport     ID: 1183

spike  DLV nominiert Lara H├╝mke f├╝r U20 Europameisterschaften  spike

Friedelsheim 05.Juli: "Ich darf mit zur EM fahren", schrieb Lara Hümke am Mittag voller Freude über die nominierung vom Deutschen Leichtathletik Verband an ihre Trainingsgruppe per WhatsApp. Auf Grund ihrer tollen Leistung mit der Norm über die 100m und ihrem Auftritt in der Staffel, darf Lara mit 79 weiteren Athleten ins italienische Grossetto zur diesjährigen U20 Europameisterschaft fahren. Herzlichen Glückwunsch Lara!

Pressemeldung DLV

von: S. Heilmann    Datum: 5.7.2017    Kategorie: Sport     ID: 1182

spike  Lara mit Pfalzrekord bei Juniorengala  spike

Mannheim 1./2. Juli: Der Einladung bei der internationalen Juniorengala in Mannheim  starten zu dürfen folgte Lara Hümke gerne, denn der Wettkampf gilt als Qualifikation des DLVs  für die U20 EM Ende Juli in Italien. Mit der  Bestzeit von 11,84 Sekunden wurde sie schon im erweiterten Staffelpool der U20 aufgenommen und sollte nun beweisen, dass sie noch mehr drauf hat. Das gelang ihr gleich im Vorlauf, bei zulässigem Rückenwind von 1,7 Metern pro Sekunden verbesserte sie sich auf 11,76 Sekunden. Ein hauchdünnes Foto-Finish, bei der die Norwegerin Ingvild Meinseth die Nase vorne hatte. Damit verpasste Lara den Einzug in das A-Final um drei hundertstel Sekunden. Doch das B-Finale war sicher! Dort konnte sie befreit laufen und anders als im Vorlauf ihre Sprinttechnik sauberer umsetzen und gewann damit deutlich in 11,67 Sekunden mit neuem U20-Pfalzrekord! Im Nachhinein der bessere Lauf, da hier der Wind nur 1,8 Meter pro Sekunden blies. Im A-Finale blies der Wind mit unzulässigen 3,3, welches von Jennifer Montag in 11,29 Sekunden gewonnen wurde.

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Mit dem fantastischen Lauf im Gedächtnis ging es nach Hause um etwas Kraft für den zweiten Tag zu tanken, bei dem Lara in der zweiten Deutschland-Staffel ihre Wechselqualitäten unter Beweis stellen sollte, um einen der begehrten Staffelplätze für die EM zu erahlten. Leider klappte gleich der erste Wechsel von Maja Höber auf Lara nicht besonders gut, da Maja etwas zu langsam ankam. So musste Lara, um das Staffelholz noch im Wechselraum zu erhalten, fast stehen bleiben. Der nächste Wechsel war genau umgekehrt, auch hier war Lara zu schnell und musste, um ihre Mitläuferin nicht zu überrennen das Tempo verringern. Das Quartett brachte ihr Staffelholz in 46,30 Sekunden ins Ziel und wurde damit vierte.

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Trotz der etwas verkorksten Wechsel wird Lara vom Bundestrainer Sprint für die Staffel vorgeschlagen, ob sie tatsächlich mit darf entscheidet der Bundesausschuss für Leistungssport am Dienstag.

von: C. Heilmann    Datum: 2.7.2017    Kategorie: Sport     ID: 1181

spike  Viel Edelmetall bei Bergturnfest  spike

Eisenberg 25. Juni: Sieben Starts sechs Siege verbuchte das kleine LTV-Team beim Eisenberger Bergturnfest. Die meisten Punkte sammelte Lea Karasu in der W12 mit starken 41,5 Metern im Schlagballwurf und weiten 4,33 Meter stellte sie gleich zwei neue Bestleistungen auf und das konnte sie etwas über die schwächer gelaufenen  75m in 11,1 Sekunden hinwegtrösten. Ein Top Ergebnis Platz eins mit drei Disziplinsiegen! Dies gelang auch Nina Flatau, die in 10,6 Sekunden so schnell wie nie zuvor sprintete und mit 4,62 Metern ganz dicht an ihre Weitsprungbestleistung kam. Ebenfalls die Goldmedaille für Nina in der Klasse W13.  Bei den Jungs startete Moritz Maas in der M11 auch er sprintete zu Bestleistung über 50 Meter in 7,4 Sekunden, ungeschlagen auch im Weitsprung mit 4,17 Metern. Nur im Schlagballwurf nach drei Missglückten Würfen musste sich Moritz der Konkurrenz  geschlagen geben, warf er doch am Vortag beim Sportabzeichen noch 41 Meter und konnte die Leistung im Wettkampf nicht abrufen. Trotzdem reichten 33,5 Meter für den Gesamtsieg.

17_06_25_Eisenberg_75m 17_06_25_Eisenberg_Weit

Auch Jan Mayer setzte sich gegen seine Gegner durch und scheiterte wieder ganz knapp an der vier Meter Marke mit 3,99  Metern sammelte er in der Disziplin die meisten Punkte. Mit zwei Bestleistungen im 75-Meter-Sprint (11,4 Sekunden) und Ballwurf (35 Metern) freute sich auch Jan über die Goldmedaille.

Einen sehr guten Wettkampf-Auftakt hatte Yasmin Karasu (WJU18) mit 13,6 Sekunden im 100 Meter Sprint. Doch es folgte die Enttäuschung im Weitsprung hier klappte keiner der drei Sprünge und nur ein Sprung weit vor dem Brett  brachte ein paar Pünktchen.  Umso überzeugender die neue Bestleitung im Kugelstoßen mit ordentlichen 9,01 Metern. Ohne Konkurrenz ging der Titel letztendlich doch an Yasmin.
Im Vorjahr hatte sich Alex Bräunig an gleicher Stelle noch eine Oberschenkelzerrung zugezogen, davon blieb sie in dieses  Jahr glücklicherweise verschont. In der Klasse W40 zeigte sie mit 7,3 Sekunden über 50 Metern, 4,37 Meter im Weitsprung und 8,15 Meter im Kugelstoß einen guten Wettkampf und wurde mit Gold belohnt.

17_06_25_Eisenberg_Gruppe

   von: C. Heilmann    Datum: 25.6.2017    Kategorie: Sport     ID: 1180

spike  Kampf-Chilis erobern Silbermedaille beim Nachholtermin  spike

Bad Dürkheim 23. Juni: Nachdem der Erste Anlauf des Kinderleichtathletik-Sportfestes in Bad Dürkheim, Anfang Mai, wegen zu schlechtem Wetter abgebrochen werden musste. Fand der Nachholtermin der U12 bei bestem Wetter statt. Anstelle von 20 Teams kamen nur 9 Teams an dem Freitagabend ins Dürkheimer Stadion. Die 84 Kinder erlebten einen tollen Wettkampf mit zahlreichen sehr guten Leistungen.

Unter ihnen auch die LTV Kampf-Chilis, denen ihr Heimspiel sehr gut gefiel. Gleich zu Beginn im Fünfsprung stimmte die Leistung. Der elfjährige Moritz Maas sprang mit seinen drei Versuchen als einziger Wettkämpfer an diesem Tag über neun Meter! 9,33 Meter steuerte er zur Gesamtleistung bei. Auch die ein Jahr jüngere Louisa Appel war in ihrer Altersklasse nicht zu schlagen und sprang weite 8,42 Meter. Zusammen sprangen die sechs besten Springer der Mannschaft  47,12 Meter – die drittbeste Teamleistung! Der Drehwurf war in der Teamwertung eine ganz enge Kiste. Zwischen Platz eins und Platz fünf lagen nur 15 Punkte was 15 Metern entsprechen. In jeder Mannschaftleistung werden die drei besten Versuche der sech besten Werfer gewertet also insgesamt 18 Würfe.  Bester Werfer des Tages einmal mehr Moritz, dessen Wurfring sogar einmal 29 Meter weit flog und insgesamt 81 Meter sammelte. Zweitbestes Mädchen war Louisa mit 63 Metern aus drei Versuchen dicht gefolgt von Mia Friebel (W10) mit 56 Metern und Florentine Baumgärtner (W11) mit 53 Metern. Trotz guter Einzelergebnisse war nicht mehr als der fünfte Platz mit 352 Metern zu holen. Ähnlich eng waren die Abstände im Hindernis-Sprint über 50 Meter. Vier Kampf-Chilis blieben bei dieser anspruchsvollen Disziplin unter 10 Sekunden. Besonders schnell war Louisa in 9,1 Sekunden gefolgt von Moritz in 9,2 Sekunden. Amelie Sassev(W10)  macht in 9,5 Sekunden auf sich aufmerksam, dicht gefolgt von Florentine, welche die gleiche Zeit sprintete. Hier reichte es leider nur für den sechsten Platz.

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Zum Abschluss wurde die 6x50 Meter Staffel gelaufen. Hier machte sich das intensive Staffeltraining aus den  Vorwochen bemerkbar, denn das Sextett belegte in 47,4 Sekunden den zweiten Platz. Kaum eine Chance hatten die Dürkheimer gegen die Sieger, den Bananas aus Neustadt, die mit viel Vorsprung die Staffel gewannen und ebenso auch den Gesamtwettbewerb.  Die Kampf-Chilis gewannen die Silbermedaille Punktgleich mit den Blitzkrokodilen aus Limburgerhof.

 

Ein großes Dankeschön gilt den 30 LTV-Helfern, die zum gelingen der Veranstaltung beitrugen!

      von: C. Heilmann    Datum: 25.6.2017    Kategorie: Sport     ID: 1179

spike  Ergebnisse 23. Bad D├╝rkheimer Leichtathletik-Meeting  spike

Bad Dürkheim 23. Juni: Die Ergebnisse des Nachholtermins sind online

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Herzlichen Glückwunsch an die Sieger: Den Bananas aus Neustadt!

 

Vielen Dank an alle zahlreichen Helfer!

von: C. Heilmann    Datum: 23.6.2017    Kategorie: Sport     ID: 1178

spike  Deutsches Turnfest Berlin  spike

Bad Dürkheim 3.-10. Juni: Anfang Juni fand das deutsche Turnfest in Berlin statt. Dieses Mal ist die An- und Abreise eine organisatorische Höchstleistung, da die 24 LTV'ler keineswegs alle gemeinsam anreisen sondern aus unterschiedlichen Ort (Bayreuth, Freiburg, Dürkheim...), mit verschiedenen Verkehrsmitteln und zu unterschiedlichen Tagen nach Berlin fahren. Bis einen Tag vor der Anreise wurden sogar noch Zugtickets getauscht.

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Die Hauptgruppe, bestehend aus neun LTV'lern, hat es geschafft pünktlich im ICE nach Hannover zu sitzen, aber die Freude wurde schon nach kurze Zeit durch einen interessanten Vorfall getrübt. Nico, Jannik, Patrik, Paul und Christian waren in ihrem Sechser-Abteil eingesperrt, die Tür hatte sich verklemmt. Noch wurde gescherzt und gelacht aber auch der herbei gerufene Schaffner konnte die Tür nicht öffnen, ein weiterer Schaffner kam dazu. Mittlerweile Stand der ICE bereits 15 Minuten im Hauptbahnhof Frankfurt und wollte nicht weiterfahren. Irgendwann gelang es den beiden Zugbegleitern die Tür doch wieder zu öffnen und der Zug verließ Frankfurt mit 30 Minuten Verspätung. Sehr unfreundlich wurden die fünf dann vom Schaffner aufgefordert das Abteil zu verlassen. Nach längerer Diskussion wurde dies nur im Tausch gegen Sitzplätze in der 1. Klasse akzeptiert, da der Zug rappelvoll war.

Mit einer Verspätung von über einer Stunde traf das neunköpfige Hauptteam in der Unterkunft in Berlin ein. Welche bereits von dem Vorauskommando Katy, Michael und Uli am Nachmittag als die "beste Schule ever" bezeichnet wurde, denn der Schulsaal befand sich zwar im vierten Stock, doch hatte er eine Dachterrasse zu bieten, die einen schönen Bild über Berlin bot. Aufgrund der Zugverspätungen  erlebten nur die Drei die stimmungsvolle Eröffnungsfeier vor dem Brandenburger Tor.  Doch weitere Höhepunkte sollten für alle Teilnehmer folgen.

Orientierunglauf - knapp am Sieg vorbeigelaufen

Zwei Orientierungsläufe standen für die Turnfestteilnehmer auf dem Programm. Zum Hereinfinden wurde der Team-Orientierungslauf am Sonntag durch die Berliner Museumsinsel gewählt. Je nach Alter und Geschlecht gab es unterschiedlich lange Strecken. Jedes Team erhält eine Karte, auf dem Punkte/Poten markiert sind, die in der richtigen Reihenfolge anzulaufen sind und durch einen Chip getrackt werden. Die angegebene Strecke bezieht sich dabei immer auf die Entfernung in Luftlinie zwischen allen Punkten. Siegreich in der Klasse M15-18 waren Nico und Paul, die in schnellen 31:50 durch die Stadt jagten und sich voll auf den Wettkampf konzentrierten und somit keine Sekunde Zeit für die Bewunderung schöner Bauwerke und Baustellen auf der Museumsinsel verschwendeten, was Aufgrunde des leichten Regens nicht weiter verwunderlich war. Bei den Männern absolvierten Finn und Moritz gemeinsam mit Christian die 6 Kilometer-Strecke durch die Innenstadt Berlins. Problemlos fand das Trio alle Punkte ohne größere Probleme, was infolge Jahrelanger Turnfesterfahrung von allen auch erwartet wurde. Zufrieden mit Platz neun in knapp 50 Minuten beendeten sie Teil eins des OL-Programms. 3,4 Kilometer liefen Lena und Katy (W15-18) durch die Stadt, sie wurden gute Vierte. Als Ersatz für Isa und Michael, die leider beide verletzungsbedingt nicht starten konnten, gingen Franzi und Uli an den Start. In der Wertung Mixed 12+ 2,9 km wurden 29. von 91 Teams.

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Optimales Wetter am nächsten Tag beim Einzel-OL im Tegler Forst. In der Hauptklasse wählten die Männer den schweren OL, der mit 7,0 Kilometern ausgeschrieben war. Kaum ein Punkt war direkt an einem Weg sondern meistens irgendwo im Wald versteckt. Gleich zu Beginn verpasste Christian einen Posten und suchte 12 Minuten. Nach diesem Fehler fand der 29-Jährige alle weiteren Posten problemlos und erreichte das Ziel nach 1:08 Stunden. Als Drittbester mit nur 5 Minuten Abstand auf den Sieger wäre die Goldmedaille in greifbarer Nähe gewesen. Plätze Sieben, Zehn und Elf belegten Stefan, Finn und Moritz, die sich auch einige Fehler leisteten und 20 Minuten nach Christian gemeinsam ins Ziel kamen. Gar nicht in Ziel kam Leon, der kurz vor Zielschluss sogar von seinen Vereinskameraden gesucht wurde, da seine Ankunft schon seit Stunden überfällig war. Die Befürchtung, ihm sei etwas zugestoßen, bewahrheitet sich glücklicherweise nicht. Und im Nachhinein sorgte seine vergebliche Suche nach dem elften Posten für zahlreiche Lacher während den Turnfesttagen.

Bei Sonnenschein erlief sich Patrik Scholtissek, der die 4,2 Kilometer Strecke der M17-18 in 31:20 Minuten absolvierte, die Silbermedaille. Problemlos fand Patrik alle Posten und wurde nur durch einen "ortskundigen" Berliner geschlagen. Kurz hinter ihm platzierte sich Paul als Dritter. Nico wurde fünfter. Platz zwei für Jannik der in der Klasse M15-16 die gleiche Strecke lief.

Die Frauen wählten die leichte Strecke, wobei auch diese Strecke einige Tücken aufwies, so suchten Rabea, Franzi und Isa über eine halbe Stunden einen Posten. Die Suche kostete ihnen eine Platzierung unter den Top fünf. In 1:07 Stunden mit einem Abstand von 33 Minuten auf die Siegerin wurde Rabea 17. Isa 18. Franzi, die eigentlich gar nicht gemeldet war lief just for Fun mit Rabea mit. Auch Lena war für diesen Wettbewerb nicht gemeldet, nahm aber den Startplatz von Karo ein, die nicht mit dabei sein konnte. Ohne gravierende Fehler beendete sie ihren Lauf und wurde zweite.

Wahlwettkampf

Zwischen Sonntag und Mittwoch fanden die Wahlwettkämpfe statt, bei dem einige LTV’ler die gewohnten Pfade verließen. So versuchte sich Uli im Ropeskipping, stellte aber hinterher fest, dass der klassische Sprint ihm mehr Punkte eingebracht hätte. Rabea, Franzi und Leon reicherten ihren Wahlvierkampf mit Schwimmdisziplinen an. Leider verletzte sich Isa, die direkt am Sonntag den Anfang machte leicht am Oberschenkel, sodass sie ihren Wettkampf abbrechen musst, ebenso konnte Franzi ihren Wettkampf am Mittwoch nicht vervollständigen, da sie sich ihre Schulter beim Schwimmen erneut auskugelte.

Unter den Top Ten platzierte sich Lena, die mit einem reinen Leichtathletik-Wettkampf mit zwei neuen Bestleistungen im Kugelstoß und Schleuderball. In der U20 belegte sie den siebten Platz von 61! Platz neun, bei 81 Teilnehmerinnen belegte Rabea, die den Weitsprung durch Brustschwimmen ersetzte. Und somit in der Frauenklasse 20-24 Jahren die zweite Top-Ten Platzierung für den LTV erkämpfte.

Metzner, Lena (WJU20)

Punkte

Rang

100-m-Lauf W: 14,90 9,41 Pt.
Weitsprung W: 4,04 8,89 Pt.
Kugelstoß 4,00 kg W: 8,33 8,33 Pt.
Schleuderball 1,0 kg W: 29,70 8,49 Pt.

35,12

7

Klink, Rabea (Frauen)

 

 

100-m-Lauf W: 13,95 10,94 Pt.

Kugelstoß 4,00 kg W: 8,60 8,60 Pt.

Schleuderball 1,0 kg W: 36,16 10,33 Pt.

50-m-Brust W: 0:57,8 6,70 Pt.

36,57

9

Klehenz, Paul  (MJU18)

 

 

100-m-Lauf W: 12,63 10,80 Pt.

Weitsprung W: 5,31 10,62 Pt.

Kugelstoß 5,00 kg W: 8,55 6,84 Pt.

Schleuderball 1,0 kg W: 40,91 9,09 Pt.

37,35

14

Fehr, Ulrich (M45)

 

 

Weitsprung a.d.Stand W: 2,32 9,28 Pt.

Kugelstoß 7,26 kg W: 9,07 7,26 Pt.

Schleuderball 1,5 kg W: 46,71 10,38 Pt.

RopeSkipp. 30s Easy W: 61 6,10 Pt.

33,02

16

Eisemann, Nico (MJU18)

 

 

100-m-Lauf W: 13,26 9,66 Pt.

Weitsprung W: 5,15 10,30 Pt.

Kugelstoß 5,00 kg W: 9,54 7,63 Pt.

Schleuderball 1,0 kg W: 42,27 9,39 Pt.

36,98

19

Knöringer, Moritz (Männer)

 

 

100-m-Lauf W: 12,22 11,60 Pt.

Weitsprung W: 5,37 10,74 Pt.

Kugelstoß 7,26 kg W: 8,01 6,41 Pt.

Schleuderball 1,5 kg W: 36,23 8,05 Pt.

36,80

18

Scholtissek, Patrik (MJU18)

 

 

100-m-Lauf W: 13,44 9,36 Pt.

Weitsprung W: 4,35 8,70 Pt.

25-m-Tauchen W: 20,6 8,32 Pt.

50-m-Kraul W: 0:42,8 7,62 Pt.

34,00

75

Fuchs, Jannik  (MJU16)

 

 

100-m-Lauf W: 13,76 8,83 Pt.

Weitsprung W: 5,26 10,52 Pt.

Kugelstoß 5,00 kg W: 6,76 5,41 Pt.

Schleuderball 1,0 kg W: 32,33 7,18 Pt.

31,94

60

Haeder, Finn  (Männer)

 

 

100-m-Lauf W: 13,50 9,26 Pt.

Weitsprung W: 5,25 10,50 Pt.

Kugelstoß 7,26 kg W: 5,45 4,36 Pt.

Schleuderball 1,5 kg W: 22,76 5,06 Pt.

29,18

73

Scholtissek, Leon  (MJU20)

 

 

100-m-Lauf W: 13,44 9,36 Pt.

Weitsprung W: 4,35 8,70 Pt.

25-m-Tauchen W: 20,6 8,32 Pt.

50-m-Kraul W: 0:42,8 7,62 Pt.

34,00

75

Lorz, Franziska  (Frauen)

 

 

100-m-Lauf W: 14,59 9,89 Pt.

Kugelstoß 4,00 kg W: 8,60 8,60 Pt.

50-m-Brust W: 0,00 Pt.

50-m-Kraul W: 0:38,5 9,82 Pt.

28,31

271

 

Beachvölkerball - LTV ungeschlagen

Bekannt aus der Schule, ist das Spiel Völkerball ein Spiel, das sich in den letzten Jahren bei den Turnfesten immer größerer Beliebtheit erfreut. So auch auch beim LTV, der bereits das dritte Turnfest in Folge Mannschaften zum Beachvölkerball meldet. Die Mannschaft M18+ bestehend aus Stefan, Christian, Tobias, Nico, Paul, Patrik und Jannik sollten am Mittwoch gegen 31 Mannschaften antreten. Doch leider glänzten zahlreiche Mannschaften mit Abwesenheit, was wiederum die Organisation des Turniers vollkommen durcheinander brachte. Nach langem Warten auf das erste Spiel gewann das Team, bestehend aus vier Feldspieler und einem Grundlinienspieler, die erste Begegnung deutlich. Aufregender war das Pfalz-Derby gegen Germersheim, bei dem die Entscheidung erst in letzter Sekunde fiel, da es lange Zeit unentschieden stand. Erst kurz vor Spielende warf Tobias ein gegnerischer Spieler ab, somit hatte der LTV'ler beim Schlusspfiff (Maximale Spiellänge 6 Minuten) mehr Spieler als der Gegner im Spielfeld und gewann nach Punkten. Ähnlich knapp auch das folgende Spiel gegen Starke Gegner aus Edingen, bei dem Stefan im Duell eins gegen eins vermeintlich schon geschlagen war, da er kurz vor dem Gegner auf dem Boden lag. Stefan wich dem Ball akrobatisch aus, eroberte ihn zurück und warf den verblüfften Gegenspieler ab. Sieg Nummer drei für das Team. Auch das nächste Spiel wurde gewonnen und damit ging der Gruppensieg an Dürkheim.

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Der Spielmodus sah eine zweite Gruppenphase vor, in dem alle 5 Gruppensieger gegeneinander den ersten Platz ausspielten. Der erste Gegner SG Schönborn wurde in letzter Minute mit einem Wurf von der Grundlinien durch Nico besiegt. Schwerer taten sich sich die Fünf beim nächsten Gegner aus Grünthal, zweifelhafte Treffer auf beiden Seiten sorgten für viel Diskussion mit den Schiedsrichter, die leider die Spielzeit nicht anhielten und so war kaum Zeit für ein richtiges Spiel. Mit 3:2 (Anzahl der Spieler auf dem Feld) hielt sich der LTV aber schadlos. Das dritten Spiel der Finalrunde war das eigentliche Finale, denn nur die Handballer des TV Altenstatt hatten noch Chancen auf den Gesamtsieg, da sie - wie der LTV - noch nicht geschlagen waren. In einem hochkarätigen Spiel, in dem sich die beiden Mannschaften nicht schenken, ging das Dürkheimer Quintett als Sieger und damit als Turniersieger hervor. Das letzte Spiel gegen Hallstadt sollte ein schöner Abschluss werden, doch leider verhielt sich der Gegner alles andere als fair und stimmte Kampfgesänge an, die auf Sportplatz nichts zu suchen hatten. In der aufgeladenen Stimmung am Ende eine langen Tages machten die LTV'ler ein paar Leichtsinnsfehler, die letztendlich nur zu einem Unentschieden führten, da der vermeintliche Siegtreffer durch Christian einen Wimpernschlag nach dem Schlusspfiff erfolgte.

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Völlig unerwartet der Erste Sieg des LTV's beim Beachvölkerball, welcher in den Trainings durch zahlreiche Wurfspiele im Aufwärmprogramm optimal vorbereitet wurde, so die Analyse des Jugendtrainers Stefan.

Leider konnte die gemeldete Frauenmannschaft am Tag zuvor nicht antreten, da verletzungsbedingt zu viele Spielerinnen ausfielen.

DMKM - Permiere für Lea Karasu

Aus unterschiedlichen Gründen traten nur drei von sechs qualifizierten LTV'lern bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften am Donnerstag/Freitag im Mommsenstadion an. Den Anfang machte Astrid donnerstags mit einem verhaltenen Schleuderballwurf knapp unter 25 Metern. Weiter ging es im Stadion bei sehr viel Gegenwind mit dem 100 Meter Sprint in 15,63 Sekunden. Nicht ganz zufriedenstellend der Weitsprung, bei dem Astrid einige Zentimeter verschenkte und sich mit 4,01 Metern begnügen musste. Ein erfreuliches Ergebnis im Kugelstoßen mit guten 7,56 Metern aus dem zweiten Versuch. Gegen deutlich jüngere Konkurrenz beendete sie mit dem 1000 Meter Lauf den Fünfkampf und rechnet aufgrund des Altersunterschiedes nicht mit einer Platzierung unter den Top 5. Somit war Astrid mit dem siebten Platz der Altersklasse W30+ mehr als zufrieden.

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Einen guten Wettkampf absolvierte, am nächsten Tag, Yasmin (WJU18), die in 14,11 Sekunden bei Gegenwind Saisonbestleistung sprintete. Noch mehr freute sie sich über den guten Weitsprung mit 4,92 Metern. Bei dem sie die viertbeste Weite in der 28-köpfigen Konkurrenz erzielte und somit endlich wieder in den Region um fünf Meter landete. Und das bei einem technisch ausbaufähigen Sprung, kommentierte Trainer Christian erfreut den zweiten Versuch, der auch nur gerade so auf dem Brett war. Gleich im ersten Versuch schleuderte sie den Ein-Kilogramm Ball zu neuer Bestweite auf 31,47 Metern konnte dieses Ergebnis aber nicht mehr steigern. Genauso auch der Kugelstoß ein starker Beginn mit 8,81 Metern und damit Bestleistung Nummer zwei. Leider dauerte es nach einem zügigen Wettkampfablauf ewig, bis die Damen den 1000 Meter Lauf absolvieren durften. Über 45 Minuten warteten die Mehrkämpferinnen auf den Start in glühender Mittagssonne bei 30 Grad. Dementsprechend war jede Spannung und Motivation verflogen, trotzdem ging Yasmin das Rennen couragiert an musste dann aber nach und nach langsamer machen. Mit 47,035 Punkten belegte Yasmin einen guten 22. Platz und steigerte ihre Bestleistung um 2 Punkte im Vergleich zum Vorjahr.

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Schwester Lea feierte DM-Premiere in Berlin. Hochmotiviert startete sie in den Wettkampf und rief über 75m ihr Potential ab in 10,99 Sekunden blieb Lea nur ganz knapp über ihrer Bestleistung. Der Weitsprung begann mit 4,08 Metern vielversprechend und ließ eine Steigerung erwarten doch diese blieb leider aus. Doch auch hier verkaufte sich Lea nur knapp unter Bestleistung. Anders der Schleuderball hier warf die Dürkheimerin gleich im Ersten Versuch 26,59 Meter Hausrekord. Im Kugelstoßen fehlte die Konzentration. Nach einem mittelmäßigen Auftakt folgten zwei ungültige Stöße aus dem Sektor und so war Leas Unzufriedenheit über sich selbst nicht zu verbergen. Trotzdem gab sie im abschließenden Langlauf Vollgas und konnte ihre Bestzeit auf 3:56,4 verbessern. Im Gegensatz zu den 1000 Metern ihrer Schwester wurde dieser Lauf pünktlich gestartet. Lea sammelte 40,307 Punkte, steigerte sich damit deutlich zu ihrer Qualifikationsleistung und belegte einen guten 11. Rang.

Wanderung, Turnfestgala, Stadiongala ...

Neben Sport sollte auch ein wenig Berlin erkundet werden. Der Titel "Wanderung durch das alte industrielle Berlin" klang vielversprechend. Am Startpunkt im Stadtteil Moabit fanden sich über am Dienstag 100 wanderwillige Turnfestteilnehmer ein, die den Spandauer Wanderführer völlig überforderten. Mithilfe seines Smartphones versuchte Moritz die wenigen Redebeiträge des Führers aufzunehmen und den LTV'lern per Whatsapp zur Verfügung zu stellen. Nach dem Besuch des Oldtimermuseum "Classic Remise" verließen die LTV'ler enttäuscht die Wanderung, da sich die Bedeutung der umliegenden Bauwerke einfacher mit Google erklären ließ.

Das Top-Event am Mittwoch-Abend war die Turnfestgala in der Mercedes-Benz-Arena, in der hochkarätige Turn- und Akrobatik-Show geboten wurde. Eindrucksvoll aufgrund der Vielzahl an Akteure war die Stadiongala im Olympiastadion, die am Dienstag im Beisein der Bundeskanzlerin stattfand. Leider war die Beschallung auf den oberen Rängen, auf dem der LTV saß sehr schlecht, sodass die Moderation und Redebeiträge nur sehr schlecht zu verstehen waren. Gleichzeitig drückte nasskaltes Wetter auf die Stimmung der Besucher.

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Natürlich wurden auch zahlreiche Mitmachangebote in der Messe und in der Stadt besucht und ausprobiert. Zufälligerweise schaffte ein kleine LTV-Gruppe einen Termin mit dem Bundesgesundheitsminister am Stand der Aktion „Gut Drauf“ beizuwohnen, der „sein“ Projekt besuchte und dort gemeinsam mit anderen Turnfestteilnehmern Six-Cup spielte. Ein Spiel in dem ein fußballgroßer Würfel im Zweierteam irgendwie – außer den Händen – in einen von drei Körben befördert werden muss. Dabei befinden sich die Körbe auf ein, zwei und drei Meter Höhe. Der Einladung von Bundestagsabgeordneten Johannes Steiniger ins Paul-Löbe Haus und zur anschließenden Besichtigung des Reichstags folgten Isa, Rabea und Uli. Sie zeigten sich begeistert von der Einladung die an alle Turnfest-Verein aus dem Wahlkreis ging.

Nach sieben Tagen ging das Turnfest zu Ende und 14 LTV’ler fuhren gemeinsam mit dem ICE nach Hause. Aber was wäre eine Zugfahrt ohne Zwischenfälle? Die Durchsage ob sich ein Arzt oder Rettungssanitäter im Zug befinde und dieser bitte in Wagen zwei kommen soll, konnte unser Rettungssanitäter Tobi nicht überhören und lief in den besagten Wagen wo ein Passagier mit Verdacht auf einen Schlaganfall versorgt wurde und im nächsten Bahnhof an einen Rettungswagen übergeben wurde. Trotzdem erreichten die Rückkehrer pünktlich Mannheim und freuten sich nach vielen kurzen Nächten auf Isomatten auf ihr weiches Bett!

 

 

von: C. Heilmann    Datum: 11.6.2017    Kategorie: Sport     ID: 1173

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